Thailand to Cambodia Stage #8

Gestern hieß es früh aufstehen. Sozusagen stand die Königsetappe der Tour an. Battambang nach Pursat. Das bedeutet in nackten Zahlen: 107 km, bei um die 33 Grad. Deswegen also recht früh los, damit wir der Hitze wenigstens ein wenig entgehen. Im nachhinein kann man auch sagen, das das wunderbar funktioniert hat. Die ersten 2 Stunden war es eigentlich angenehm Kühl bevor es langsam, aber sicher, wärmer wurde. Als Rettungsanker hatten wir uns noch Moung Reussei, auf ungefähr der Hälfte der Etappe ausgesucht. Dort soll es noch ein Guesthouse geben. Dort angekommen fühlten wir uns aber alle so gut, daß wir Einstimmig entschieden, weiter zu fahren. Es lief auch echt super und wir haben mi unseren bepackten Bikes einen beachtlichen Schnitt hingelegt, wie man aus dem Strava-Chart entnehmen kann. Sind wir auf den ersten 80 km mit nur zwei Stopps ausgekommen. mussten wir am Ende nochmal zwei einlegen…
Die letzten knapp 30 km waren dann auch von den Temperaturen her echt eine Prüfung. Zum Glück fanden wir das Hotel auf Anhieb, verstauten nur schnell unsere Bikes und unser Gepäck und stürzten uns regelrecht in den Pool um etwas Abkühlung zu bekommen.

Was noch zu erwähnen wäre:
Wir befuhren gestern und werden dies auch morgen tun, den National Highway 5.
Und die Kambodschaner fahren wie die, entschuldigt den Ausdruck, gesenkten Säue. Einfach unfassbar. Jeder fährt wie er will. Es wird sich zwar grob an den Rechtsverkehr gehalten, aber wenn man zu dritt nebeneinander fahren kann, meist zum überholen, dann wird das auch gemacht. Es gibt auch Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber die stehen halt einfach nur so rum, weil dran halten tut sich eh keiner daran. Es wird ständig gehupt, damit die Leute Platz machen, warten wäre ja blöd. Nach zwie stunden war ich echt so gereizt von der ständigen Huperei, dass kann man sich gar nicht vorstellen. Am liebten einfach ein Auto, Bus, LKW, oder was auch immer anhalten und der Karre die Hupe rausreißen…
In Thailand wurde ja auch mächtig out of control gefahren, aber hier in Kambodscha ist es nochmal 3 Stufen härter. Aber was solls. Wir haben jetzt noch zwei Etappen vor uns, die werden wir auch noch gut überstehen.
Nachdem wir heute ein floating Village auf dem Tonle Sap besucht haben, geht es Morgen über fast 100 km nach Kampong Chhnang und danach ncohmals in einer über 90 km Etappe in unseren Zielort Phnom Penh. Bilder vom floating Village, versuche ich morgen mit den Etappenbildern hochzuladen. Wenn wir wieder zuhause sind, wird es eh noch einen abschließenden Blogpost geben und wohl auch eine Gallery mit allen zeigewürdigen Bildern der Tour. Dazu brauche ich allerdings noch die ganzen Bilder meiner zwei Mitstreiter. Backup der Bilder wird in Phnom Penh erledigt. Dort werde ich auch die ganzen entstandenen Videos zusammenfassen.
So genug für heute, es läuft Live Fußball, verstehe zwar kein Wort, aber meine Dortmunder kenne ich…

 

 

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