Kategorie: Allgemein

Thailand to Cambodia Stage #10

Ich bin euch noch den Bericht von der finalen Etappe der Tour schuldig. Auf der letzten Etappe hatten wir nochmal alles dabei, was Kambodscha zu bieten hatte. Es gab gut befahrbare Straßen, sowie wunderschöne „Feldwege“ entlang des Siem Reap Flusses. Es ging entlang an Feldern und auch an kleinen Siedlungen, direkt am Fluss.
Auf den letzten 20 km Richtung Phnom Penh jedoch zeigte sich Kambodscha von seiner absolut hässlichen und kaputten Seite. Konkret geht es hier um eine 20 km lange Baustelle, in die sich der National Highway 5 auf einmal verwandelte. Es wurde einfach überall der Straßenbelag entfernt. Die Folge? Überall diese rote Erde, wie sie typisch für Kambodscha ist. Wäre eigentlich auch gar nicht so schlimm gewesen, war alles meist gut festgefahren. Befahren mit den Bikes war also weniger das Problem. Das Problem war schlicht und einfach der Verkehr hier in Kambodscha. Eine mindestens 4 spurige Straße auf der jeder fährt wie er will. Auch das weniger das Problem.
Das Problem war der Staub! Wenn zwei 30 Tonner an einem mit voller Geschwindigkeit auf dieser „Straße“ vorbeirauschen und noch unzählige weiter Fahrzeuge in beiden Richtungen sieht man irgendwann einfach nichts mehr. Davon das man nur noch schlecht atmen kann und man im wahrsten Sinne des Wortes „Dreck frisst“ möchte ich gar nicht reden. Nach 10 km auf dieser Piste musste ich dann auch vom Kopf her eine Pause einlegen, da mir einfach alles zuwider war. Nachdem wir was getrunken hatten und uns mal drüber Luft gemacht hatten, konnte es aber weiter auf die letzen Kilometer Richtung Phnom Penh gehen.
Wir hatten ja gehofft wir finden ein schönes Straßenschild auf dem man in der Hauptstadt willkommen geheißen wird, aber auch das war nix.
Stattdessen ging es noch durch enge Straßen mit unzähligen Rollern, TukTuks, Autos und LKW. Vereinzelt sah man sogar Radfahrer, hier allerdings nur recht wenige, zumindest habe ich nur wenige wahrgenommen, da ich mehr damit beschäftigt war zuzusehen das ich irgendwie lebend am Hotel ankomme. Es ist alles gut gegangen…
Im Hotel haben wir uns dann erstmal ein Bierchen gegönnt und dreckig und speckig wie wir waren fotografieren Lassen…
Die letzen tage haben wir dann mit Sightseeing und etwas shopping verbracht. Wir waren ebenfalls im Genozide Museeum und auf einem der berüchtigten Killing Fields, doch dazu in einem späteren Post etwas mehr.

Nur soviel vorneweg: Es ist unfassbar, was Menschen, anderen Menschen antun können, nur weil sie einer Ideologie folgen…

 

 

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Thailand to Cambodia Stage #9

Heute ging es ebenfalls wieder früh los, um wenigstens ein wenig der Hitze zu entgehen. Hat soweit auch alles geklappt.  Nach weiteren 95 km haben wir heute am frühen Nachmittag Kampong Chnnang erreicht und in unserem sehr idyllischen Guesthouse eingecheckt. Die Strassenverhältnisse heute waren definitiv als mangelhaft zu bezeichnen. Was sich hier national Highway nennt, ist eher eine ausgewaschene Landstraße in unseren Breiten. Ständige Huppel und ausgebesserte Stellen. Die ausgebesserten Dtellen sind dann noch mit absolut grobkörnigen Split (ca.3cm) versehen. Für das Fahrrad absolut grauenhaft. Zum absoluten Überfluss hat dann auch noch die Fahrradspur gefehlt, dienhier normalerweise neben der Straße verläuft. Fahrradspur ist vielleicht auch der falsche Ausdruck, wer standstteifen ohne eine Linie als Trennung. Auf diesem ganzen Stück bestand dieser aber nur aus Feldweg und sandigem Untergrund, also auch nicht wirklich befahrbar. Also mussten wir eben mehr oder weniger auf der Fahrspur fahren. Das mit dem hupen hatten wir ja schon…

Morgen haben wir dann unsere letzte Etappe vor uns. Nach knapp 90km bis Phnom Penh, wohooo….

Der heutige Blogeintrag wurde ihnen von der WordPressApp auf iOS präsentiert 😉

   
    
    
    

  

   

Thailand to Cambodia Stage #8

Gestern hieß es früh aufstehen. Sozusagen stand die Königsetappe der Tour an. Battambang nach Pursat. Das bedeutet in nackten Zahlen: 107 km, bei um die 33 Grad. Deswegen also recht früh los, damit wir der Hitze wenigstens ein wenig entgehen. Im nachhinein kann man auch sagen, das das wunderbar funktioniert hat. Die ersten 2 Stunden war es eigentlich angenehm Kühl bevor es langsam, aber sicher, wärmer wurde. Als Rettungsanker hatten wir uns noch Moung Reussei, auf ungefähr der Hälfte der Etappe ausgesucht. Dort soll es noch ein Guesthouse geben. Dort angekommen fühlten wir uns aber alle so gut, daß wir Einstimmig entschieden, weiter zu fahren. Es lief auch echt super und wir haben mi unseren bepackten Bikes einen beachtlichen Schnitt hingelegt, wie man aus dem Strava-Chart entnehmen kann. Sind wir auf den ersten 80 km mit nur zwei Stopps ausgekommen. mussten wir am Ende nochmal zwei einlegen…
Die letzten knapp 30 km waren dann auch von den Temperaturen her echt eine Prüfung. Zum Glück fanden wir das Hotel auf Anhieb, verstauten nur schnell unsere Bikes und unser Gepäck und stürzten uns regelrecht in den Pool um etwas Abkühlung zu bekommen.

Was noch zu erwähnen wäre:
Wir befuhren gestern und werden dies auch morgen tun, den National Highway 5.
Und die Kambodschaner fahren wie die, entschuldigt den Ausdruck, gesenkten Säue. Einfach unfassbar. Jeder fährt wie er will. Es wird sich zwar grob an den Rechtsverkehr gehalten, aber wenn man zu dritt nebeneinander fahren kann, meist zum überholen, dann wird das auch gemacht. Es gibt auch Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber die stehen halt einfach nur so rum, weil dran halten tut sich eh keiner daran. Es wird ständig gehupt, damit die Leute Platz machen, warten wäre ja blöd. Nach zwie stunden war ich echt so gereizt von der ständigen Huperei, dass kann man sich gar nicht vorstellen. Am liebten einfach ein Auto, Bus, LKW, oder was auch immer anhalten und der Karre die Hupe rausreißen…
In Thailand wurde ja auch mächtig out of control gefahren, aber hier in Kambodscha ist es nochmal 3 Stufen härter. Aber was solls. Wir haben jetzt noch zwei Etappen vor uns, die werden wir auch noch gut überstehen.
Nachdem wir heute ein floating Village auf dem Tonle Sap besucht haben, geht es Morgen über fast 100 km nach Kampong Chhnang und danach ncohmals in einer über 90 km Etappe in unseren Zielort Phnom Penh. Bilder vom floating Village, versuche ich morgen mit den Etappenbildern hochzuladen. Wenn wir wieder zuhause sind, wird es eh noch einen abschließenden Blogpost geben und wohl auch eine Gallery mit allen zeigewürdigen Bildern der Tour. Dazu brauche ich allerdings noch die ganzen Bilder meiner zwei Mitstreiter. Backup der Bilder wird in Phnom Penh erledigt. Dort werde ich auch die ganzen entstandenen Videos zusammenfassen.
So genug für heute, es läuft Live Fußball, verstehe zwar kein Wort, aber meine Dortmunder kenne ich…

 

 

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Thailand to Cambodia Stage #7 Day 9+10

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Ja uns gehts gut. Leider Spielt seit ein paar Tagen das Internet nicht so mit, wie ich das gerne hätte.

Fangen wir mit der letzen Etappe unsere Tour an. Wir erinnern uns, wir waren in Pailin und wollten nach Battambang.
Um der Hitze wenigstens ein wenig zu entgehen, legten wir recht früh am Morgen los und machten uns auf die bis jetzt längste Etappe, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.
Es ging nochmal am Anfang leicht bergan, aber nach ca 5km begann eigl. der Spaß. Abfahrten, lange Abfahrten. Nach den Strapazen der letzten Tage auch mal ganz angenehm. Nach 10km auf Achse, dann noch der Bonusgewinn.: Ein  kambotschanisches Minibusschen, in form eines Hackos mit Hänger hinten dran. WINDSCHATTENSPENDER DELUXE für fast 20km! Mit den schweren Bikes einen 27-30km/h Schnitt hinter dem Ding, mit relativ wenig Kraftaufwand dahinter. So weit, so gut. Bei mir stellte sich allerdings schon nach knapp 35-40km ein kleines Problem ein. Ich konnte irgendwie an dem Tag nicht richtig sitzen. Wie ich auch rutschte und probierte, ich saß einfach unbequem. Und das bei einer knapp 90km Etappe. Super. Aber irgendwie habe ich das hinter mich gebracht und wir sind auch gut in Battambang angekommen. Noch gut durch die Stadt gekommen und auf Anhieb das Hotel gefunden. Noch am nachmittag, haben wir uns dann einen Bustransfer nach Siem Reap organisiert, damit wir dort die Tempel und Ruinen Angkors besichtigen können. Über die Fahrt dorthin gibt es wenig zu Berichten. 3 std. Busfahrt eben auf leider auch unbequemen Sitzen, aber auch das ging vorbei.
Heute dann ging es zum ersten mal nach Angkor. Und lasst es mich einfach so ausdrücken: Wahnsinn. Einfach Wahnsinn was dort vor Jahrhunderten geleistet wurde.
Aber ich lass einfach eine Auswahl (kleine) sprechen. Allerdings muss man auch sagen, oder besser gesagt, muss ich für mich sagen, daß dann doch alles irgendwie ähnlich bis gleich aussieht und man einfach nach einer gewissen Zeit nichts mehr in sich aufnehmen kann. Es sind dann irgendwann doch einfach nur noch alte Steine. Beeindruckend ja, aber einfach viel zu viel.
Morgen geht es dann nochmal zum wohl bekanntestes Bauwerks Angkors: Angkor Wat.
Dazu dann aber, hoffentlich, Morgen mehr.

 

 

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